Bild-Zeitung zum Thema Hausverlosungen
Ein Artikel von M. Bastian
“Wer will meine Villa haben?” – so lautet die Ăśberschrift eines
Artikels aus der aktuellen Bild, in welcher Franz-Josef Kellner (66)
seine auf 570 000,- € geschätzte Villa für gerade mal 49,- € verlost.
Nachdem die Tochter das Haus vor kurzem verlieĂź, Inserate und
Maklerbesuche keinerlei vernĂĽnftige Angebote ergaben, entschloss sich
der Ă–sterreicher die Villa nun zu verlosen. Insgesamt rechnet er mit
einem Erlöß von über 880 000,- €.
Erst vor kurzem kĂĽndigte der MĂĽnchner Volker Stiny die Verlosung
seiner Doppelhaushälfte für 19,-€ an. Stiny hatte die Idee das
eigentliche GlĂĽcksspiel in ein Gewinnspiel umzuwandeln, um sich so aus
dem Visier der Behörden zu retten. Die bayrische Glücksspielaufsicht
verbot die Aktion und wies den EigentĂĽmer darauf hin, dass er die
Verlosung bis zum Donnerstag den 29.01.2009 um 16 Uhr beendet haben
muss, sonst drohe ihm ein beträchtliches Zwangsgeld!
Eine aktuelle Sammlung von Presseberichten zum Thema Hausverlosung
unter hausverlosungsfinder.at
Erste Villa fuer 99 Euro verkauf! Hausverlosung
Ein Mann aus Kärnten hat eine Villa in Klagenfurt für nur 99 Euro gekauft. Der alte Besitzer hatte 9999 Lose zum Stückpreis von 99 Euro verkauft und so insgesamt 989.901 Euro für sein Haus bekommen. Der glückliche Gewinner erfuhr von seinem Gewinn beim Arzt.
Zum ersten Mal ist in Österreich eine Villa im Rahmen einer Verlosung verkauft worden. Glücklicher Gewinner des Hauses in Klagenfurt wurde ein Mann aus Kärnten. Er hatte zuvor – wie weitere 9998 Landsleute – ein Los für 99 Euro vom alten Besitzer gekauft, der so insgesamt 989.901 Euro einnahm.
Die Verlosung der 400 Quadratmeter großen Villa hatte in Österreich Aufsehen erregt. Der Besitzer hatte für die Aktion die Zustimmung des österreichischen Finanzministeriums eingeholt, um mögliche rechtliche Schritte durch erfolglose Mitspieler zu verhindern. Für die 9999 Lose hatte es den Berichten zufolge weit mehr Bewerber gegeben, denn die Chance, für 99 Euro eine moderne Villa zu gewinnen, war verlockend genug.
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Hausverlosung in Ă–sterreich ein neuer Trend
Quelle: derStandard.at
Statt ihre Liegenschaft einfach ĂĽber einen Makler zu verkaufen, veranstalten HauseigentĂĽmer neuerdings private Lotterien. Beobachter raten zur Vorsicht
Per Los zum Traumhaus:
Die “1. steirische Landhausverlosung” startet in wenigen Tagen mit dem Losverkauf, in Kärnten ist die Verlosung einer Landvilla bereits voll im Gang, am 20. Jänner wird der glĂĽckliche Gewinner gezogen. Und auch am Semmering gibt es neuerdings per Privat-Gewinnspiel ein Haus zu gewinnen.
Das Finanzministerium veröffentlichte am Mittwoch eine Stellungnahme (siehe unten), in der es klarstellt, dass das GlĂĽcksspielmonopol des Bundes von diesen Privatverlosungen nicht berĂĽhrt wird – vorausgesetzt, es handle sich um keine nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen, wobei es vor allem auf die Wiederholungsabsicht ankommt: Diese darf nicht gegeben sein.
Experten raten ab
KonsumentenschĂĽtzer beobachten diese Entwicklung dennoch wachsam und raten dazu, keine unĂĽberlegten Schritte zu setzen. “Wenn jemand ĂĽber den normalen Weg wie ĂĽber einen Immobilienmakler eine Immobilie nicht loskriegt, wird es einen Haken geben”, argwöhnt Karl Kollmann von der Wiener Arbeiterkammer.
Andreas Wollein, Maklersprecher des Ă–sterreichischen Verbands der Immobilientreuhänder (Ă–VI), hält die Entwicklung ĂĽberhaupt fĂĽr “sehr gefährlich”. Weniger fĂĽr die Makler, wohlgemerkt, sondern fĂĽr die Loskäufer. “Man weiĂź nicht, ob alle Lose an der Verlosung tatsächlich teilnehmen”, meint er – nicht ohne explizit darauf hinzuweisen, dass er den bisherigen Anbietern keinesfalls solche Machenschaften unterstellen wolle.
Den gesamten Beitrag finden Sie hier: derStandard
Traumhäuser gab es nicht – 156.000 Euro weg
In Ried müssen sich drei Chefs einer insolventen Hausbaufirma vor Gericht verantworten. Sie sollen zwei Ehepaaren Traumhäuser versprochen und dafür 156.000 Euro kassiert haben. Eine Gegenleistung gab es dafür aber nie.
Tischlerhelfer spiele Geschäftsführer
Die Firma der Angeklagten bot sich als Generalunternehmer an, der für Bauherren Wohnhäuser komplett hinstellte. Den Geschäftsführer spielte ein Tischlerhelfer, der von kaufmännischen Angelegenheiten keine Ahnung hatte, wie er vor Gericht eingestand.
Er war vom zweiten Angeklagten vorgeschoben worden, weil dieser nach drei Konkursen und einer Verurteilung nicht mehr Geschäftsführer sein durfte. Der dritte Angeklagte hätte sich um die Finanzen kümmern sollen.
Kaum Eigenkapital vorhanden
Der Betrieb wurde fast ohne Eigenkapital im April 2004 gegründet. Im ersten Geschäftsjahr wurden noch zwei Häuser errichtet. Die Firma bilanzierte aber bereits negativ. Im Juni 2006 war sie pleite.
Mehr Informationen und den vollständigen Text hier: ORF.at
