Traumhäuser gab es nicht – 156.000 Euro weg
In Ried müssen sich drei Chefs einer insolventen Hausbaufirma vor Gericht verantworten. Sie sollen zwei Ehepaaren Traumhäuser versprochen und dafür 156.000 Euro kassiert haben. Eine Gegenleistung gab es dafür aber nie.
Tischlerhelfer spiele Geschäftsführer
Die Firma der Angeklagten bot sich als Generalunternehmer an, der für Bauherren Wohnhäuser komplett hinstellte. Den Geschäftsführer spielte ein Tischlerhelfer, der von kaufmännischen Angelegenheiten keine Ahnung hatte, wie er vor Gericht eingestand.
Er war vom zweiten Angeklagten vorgeschoben worden, weil dieser nach drei Konkursen und einer Verurteilung nicht mehr Geschäftsführer sein durfte. Der dritte Angeklagte hätte sich um die Finanzen kümmern sollen.
Kaum Eigenkapital vorhanden
Der Betrieb wurde fast ohne Eigenkapital im April 2004 gegründet. Im ersten Geschäftsjahr wurden noch zwei Häuser errichtet. Die Firma bilanzierte aber bereits negativ. Im Juni 2006 war sie pleite.
Mehr Informationen und den vollständigen Text hier: ORF.at
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